Handele stets so, dass sich durch Dein Handeln die Menge der Möglichkeiten in der Welt vergrößert.

(in Anlehnung an Heinz von Foerster)

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Nachricht Nr. 8: 12. 12. 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch nach der 2. Modul-Veranstaltung wieder eine kleine „Nachlese“.

Wie verabredet, finden Sie die Slides der 2. Modul-Veranstaltung im Attachment (ppt LINK 147.00 KB ).

Zunächst möchten wir Ihnen noch einmal unser Lob für Ihre Ausarbeitungen zu „Pets and other favourite animals“ aussprechen; alle vier Unterrichtseinheiten entsprechen den LAAIKE-Kriterien weitestgehend. Wie Sie beim Vergleich feststellen konnten, akzentuieren unterschiedliche Lernarrangements unterschiedliche Aspekte der Kompetenzorientierung. Das ist auch gut so, weil wir dadurch nicht bei einem standardisierten Unterricht landen. Möglicherweise könnten wir Ihre Unterrichtsmodelle in der einen oder anderen Publikation einem größeren Kreis von Kolleginnen und Kollegen bekannt machen. Wir werden uns zu gegebener Zeit noch einmal diesbezüglich an Sie wenden.

 

Die anregende Arbeitsatmosphäre setzte sich auch in Modul 2 bis zum Ende fort. Bei dem diffizilen Themenkomplex „Diagnostizieren, Fördern, Bewerten“ zeigte sich freilich, dass ich Ihre höchst unterschiedliche Arbeitssituation nicht richtig eingeschätzt hatte. „Individualisierung“ des FSU ist ein Reizwort, bei dem das kommt, was viele Berufsgruppen in solchen Situationen vorbringen, nämlich die Frage nach der praktischen Umsetzung. Diese Frage ist immer berechtigt. Zwar kann man eine Lehrkraft in dieser Hinsicht nur vor Ort beraten; wir hätten aber im Zusammenhang mit Differenzierung konkretere Beispiele vorlegen müssen, die ansatzweise zeigen, wie man auch in größeren Lerngruppen jedem lernenden Individuum einigermaßen gerecht werden und es angemessen fördern kann. Das werden wir nachholen.

 

Sobald wir mit der Erarbeitung der HKM „Fortbildungshandreichung zu den Bildungsstandards Englisch/Französisch“ weiter fortgeschritten sind, werden wir uns bei Ihnen melden.

 

Wie in einigen anderen Fortbildungsveranstaltungen habe ich sehr viel von der Arbeit mit Ihnen allen profitiert. Die Gespräche und Rückmeldungen zahlreicher Kolleginnen und Kollegen haben mir bis zu einem gewissen Maß gezeigt, an welchen Punkten der täglichen Unterrichtsarbeit sich bei der Kompetenz- bzw. Wirkungsorientierung Schwierigkeiten ergeben können, aber auch ungenutzte Möglichkeiten bestehen. Dafür möchte ich mich von Herzen bei Ihnen bedanken. Dieser Einschätzung und dem damit verbundenen Dank schließe ich mich sehr gerne an. (BK)

 

 

Wir wünschen Ihnen angenehme Festtage und freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahre 2010

Inez De Florio-Hansen  &  Bernd Klewitz