Handele stets so, dass sich durch Dein Handeln die Menge der Möglichkeiten in der Welt vergrößert.

(in Anlehnung an Heinz von Foerster)

Fremdsprachenforschung

 
An alle, die sich für Fremdsprachenlernen und -lehren interessieren!

 

 

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2014

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

auf dieser Website finden Sie jetzt ein Gesamtverzeichnis meiner Publikationen. Das Literaturverzeichnis ermöglicht Ihnen eine leichtere Orientierung, weil es mit den jeweils neuesten Veröffentlichungen beginnt (vgl. auch Anregungen für die Unterrichtspraxis).

 

Auch in diesem Jahr habe ich wieder Vorschläge für den Englischunterricht an beruflichen Schulen vorgelegt, es wird noch mindestens eine Unterrichtseinheit folgen. Außerdem bereite ich einen Vorschlag für den Italienischunterricht vor (alle im Raabe Verlag).

 

Auch in Praxis Fremdsprachenunterricht gibt es mehrere neue Beiträge; einer für Französisch (L’argent ne fait pas le bonheur …) ist bereits in Heft 2/2014 für Französisch erschienen, zwei weitere werden folgen zu Dos and don’ts bei interkulturellen Begegnungen (Basisheft 5/2014) und zu School Uniforms (Heft 6/2014 für Englisch).

 

Genauere Angaben finden Sie in der jeweiligen Rubrik des Publikationsverzeichnisses.

 

Cordiali saluti e tante buone cose

Inez De Florio-Hansen

 

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2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Jahr 2013 habe ich einige Unterrichtsmaterialien veröffentlicht, und zwar:

  • In Praxis Fremdsprachenunterricht Englisch 5/2013 ist ein Beitrag erschienen mit dem Titel: Money, money, money;

  • für den schulischen Italienischunterricht habe ich eine umfangreiche UE zum Roman „Io e te“ von Niccolò Ammaniti mit dem Titel Partire restando für den Raabe Verlag geschrieben;

  • für den Englischunterricht in Berufsschulen sind drei UEs erschienen (ebenfalls im Raabe Verlag), und zwar: How to deal with complaints – writing business letters and e-mails; Proper business etiquette – practicing intercultural communication skills sowie "How do you get work experience?"Talking about Germany’s dual system of vocational education and training.

  • In Kürze erscheinen in PFU Französisch 2/2014 unterrichtspraktische Vorschläge zu: L’argent ne fait pas le bonheur.


Zur Fremdsprachenforschung möchte ich Sie auf drei Beiträge hinweisen:

 

Im Frühjahr 2013 habe ich in Forschung & Lehre, der Zeitschrift des Deutschen Hochschulverbandes, ein kurzes Plädoyer für Englisch als Wissenschaftssprache mit dem Titel International English veröffentlicht. Der Beitrag hat ein überwiegend positives Echo ausgelöst und ist auch auf www.wissenschaftsmanagment-online.de zu lesen. Es gibt aber auch immer Kolleginnen und Kollegen in der scientific community, die darauf beharren, dass ein deutscher Mensch eigentlich immer auf Deutsch denke. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse (vorsprachliches Denken etc.) nicht bekannt sind. Es ist also weniger die Bequemlichkeit als vielmehr ein ideologisches Konstrukt. Wie sagte einmal vor vielen Jahren ein Französischlehrer (!) zu mir, als ich im Lehrerzimmer mit der französischen Assistentin Französisch sprach: „Deutsche Menschen sprechen Deutsch!“

Im Herbst 2013 ist in einem Sammelband die verschriftete Form meines Vortrags beim Romanisten-Tag in Berlin erschienen: Sprachmittlung in alltagsweltlicher Kommunikation. Eine komplexe Herausforderung für Fremdsprachenlehrer und –lerner (mit französischen Beispielen) (vgl. zur Sprachmittlung auch meine Rezension der Dissertation von Alexandra Krause: Kulturbasierte Übersetzungsdidaktik).

Außerdem steht seit kurzem mein Beitrag: Translation Competence in Foreign Language Learning. Can Language Methodology benefit from Translation Studies? im Journal of Linguistics and Language Teaching (JLLT) frei zugänglich im Internet.

Genaue bibliographische Hinweise zu allen Beiträgen finden Sie im Publikationsverzeichnis 2013.

 

Ich wünsche Ihnen erfreuliche Zeiten!
Cordiali saluti!
Inez De Florio-Hansen

 

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2012

Liebe Fremdsprachenlehrkräfte!

In einem längeren Beitrag für französisch heute stelle ich dar, wie der Fremdsprachenunterricht, also nicht nur der Französischunterricht, bei Kindern und Jugendlichen eine positive alltagsweltliche Lesehaltung fördern kann.

 

De Florio-Hansen, Inez (2012): Ästhetisches und literarisches Lernen im Französischunterricht – ein Beitrag zur Leseförderung. In: französisch heute 43.2/2012, 61-71.

 

Es geht mir in diesem Beitrag nicht um Literaturdidaktik im engeren Sinn, sondern vielmehr darum, wie ästhetisches Lesen, d.h. ästhetische Wahrnehmung, zum Leseerleben (über das analytische Leseverstehen hinaus) führen kann. Dabei beziehe ich mich keineswegs nur auf literarische Texte und Sachtexte in Printform, sondern ebenso auf das Lesen von Texten in den digitalen Medien, insbesondere das Lesen von Bildern und die vielfältigen Verbindungen von Wort – Bild – Ton im Internet, kurz auf eine pedagogy of multiliteracies (audio literacy, visual literacy, audiovisual literacy). Durch den Multiliteracies-Ansatz knüpfen wir im Unterricht nicht nur an die Alltagserfahrungen der Lernenden an, sondern tragen auch zur sinnvollen und kritischen Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien bei. Der Aufsatz enthält eine Modellierung der wichtigsten ästhetischen und literarischen Kompetenzen in Form einer Übersicht (S. 66-70). Sie ist in Anlehnung an die Didaktik des Deutschen entstanden und hat für jeden Sprachunterricht Gültigkeit. Wir sollten stärker berücksichtigen, dass ästhetische Wahrnehmung ein alltagsweltliches Phänomen ist und die Ästhetisierung unserer Welt in den letzten beiden Jahrzehnten zudem stark zugenommen.

 

Als Mitherausgeberin von französisch heute 2/2012 konnte ich zwei Wiesbadener Lehrkräfte für einen Beitrag gewinnen:

Grevsmühl, Gabriele/Tonak, John (2012): Vom Wahrnehmen zum Schreiben und Lesen. Der Einsatz eines album zur Förderung ästhetischer und literarischer Kompetenzen. In: französisch heute 43.2, 72-76.

 

Die Autorin und der Autor zeigen praxisnah, wie sich ein großer Teil der in meinem „Basisartikel“ angesprochenen Kompetenzen bereits im 2. Lernjahr anbahnen lässt (und auf welches Interesse ein auf Leseerleben ausgerichteter Unterricht bei den Kindern stößt).

 


Zusätzlich verweise ich auf:

De Florio-Hansen, Inez (2012): Folie “Nice things” or “Beautiful, inexpressive or ugly?” In: Praxis Fremdsprachenunterricht Englisch 4, 22.

 

De Florio-Hansen, Inez (2012): Folie “Le beau et la beauté“. In: Praxis Fremdsprachenunterricht Französisch 4, 16 (mit Download).

 

 

Liebe Englischlehrkräfte,

wie Sie sicher bemerkt haben, halte ich Medienpädagogik – über das Lernen mit Medien (Mediendidaktik) hinaus – für ein besonders wichtiges Anliegen von Schule und Unterricht. Auch im Fremdsprachenunterricht müssen Medien Lerninhalt sein: Wie nutze ich Medien kritisch und kreativ? Wie vermeide ich die zunehmend größer werdenden Gefahren, die ein unbedachter Umgang mit digitalen Medien bergen kann? Wie stelle ich mich in den Medien angemessen dar? Welchen Beitrag kann ich selbst mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologien zur Weiterentwicklung meines schulischen und außerschulischen Umfelds leisten? Welche Rolle spielen „Mit-Mach“-Medien, wie z. B. das Web 2.0, im gesellschaftlichen und politischen Leben?

 

Hierzu mein neuester Beitrag:

De Florio-Hansen, Inez (2012): A never-ending story: video games. In: Praxis Fremdsprachenunterricht Englisch 4, 9-13.

 

In der Hoffnung, die Überlegungen und Vorschläge in meinen Publikationen erreichen Sie und in der Konsequenz auch Ihre Schülerinnen und Schüler, wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!

 

Cordiali saluti!

Inez De Florio-Hansen

 

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Aufsatz zum IX. Mediendidaktischen Kolloquium

Liebe Fremdsprachenlehrkräfte,

nach längerer Zeit ist endlich der Sammelband zum IX. Mediendidaktischen Kolloquium erschienen. Er enthält meinen Einführungsvortrag (und viele praxisbezogene Beiträge):

 

De Florio-Hansen, Inez (2012): Zur Rolle der Lehrkraft in einem medienpädagogisch ausgerichteten Fremdsprachenunterricht. In: Reinfried, Marcus/Volkmann, Laurenz (Hrsg.): Medien im neokommunikativen Fremdsprachenunterricht. Frankfurt am Main u.a.: Lang (Reihe: Fremdsprachendidaktik inhalts- und lernerorientiert, Bd. 20), 41-62.

 

In diesem Beitrag erläutere ich, warum es aufgrund der rasanten Entwicklung der „neuen“ Medien nicht genügt, Schülerinnen und Schüler mit der Nutzung digitaler Angebote für das Fremdsprachenlernen (Software, Internet etc.) vertraut zu machen. Vielmehr müssen die Lernenden auch im Fremdsprachenunterricht zum kreativen und kritischen Umgang mit den neuen Technologien angehalten werden. Mediendidaktik muss also durch Medienpädagogik ergänzt werden (vgl. Titel meines Beitrags). Das stellt Fremdsprachenlehrkräfte vor beträchtliche Herausforderungen (vgl. auch mein Beitrag: Faces of Facebook/Faces de Facebook in Praxis Fremdsprachenunterricht 5/2011).

 

Es wäre erfreulich, wenn Sie meinen Beitrag (und einige andere) im genannten Sammelband lesen und Kolleginnen und Kollegen darauf aufmerksam machen könnten.

 

Frohes Schaffen!

Inez De Florio-Hansen

 

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Faces of Facebook/Faces de Facebook

Liebe Fremdsprachenlehrkräfte,
inzwischen ist folgender (bereits angekündigter) Beitrag erschienen:

 

Faces of Facebook/Faces de FacebookDe Florio-Hansen, Inez (2011): Faces of Facebook/Faces de Facebook. Zum Umgang mit sozialen Netzwerken: kritisch, konstruktiv, kreativ.
In: Praxis Fremdsprachenunterricht 5, 5-8 (+ umfangreicher Download).

 

Der Beitrag liegt an erster Stelle der Top Downloads der Zeitschrift (www.praxis-fremdsprachenunterricht.de). Außerdem können Sie ihn bei www.lehrer-online.de (Aktuelle Beiträge) komplett einsehen und herunterladen.

 

Buon Natale e Felice Anno Nuovo!

Inez De Florio-Hansen

 

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Nachlese Vortrag Romanistentag 2011, Humboldt-Universität zu Berlin

Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer,

mein Versprechen, Ihnen die PPT meines Vortrags sowie die Unterrichtsmaterialien zur Verfügung zu stellen, löse ich hiermit ein. Ich tue es besonders gern, weil ich viele Anregungen aus der anschließenden Diskussion (wie aus unseren Gesprächen allgemein) mitgenommen habe. Einige werde ich in meinen Beitrag für den angekündigten Sammelband einarbeiten.

Weiterlesen:

 

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2011:

Der Anfang März 2011 online erschienene Beitrag (www.schulpaedagogik-heute.de)

 

De Florio-Hansen, Inez (2011): „Auch im Fremdsprachenunterricht: individualisiertes Lernen im kooperativen Kontext“

liegt wie angekündigt nun auch in gedruckter Fassung vor, und zwar im Sammelband

 

Füchter, Andreas/Mögling, Klaus (Hrsg.) (2011): Diagnostik und Förderung. Teil II: Beispiele aus der Unterrichtspraxis. Immenhausen (bei Kassel): Prolog-Verlag, 90-106.

 

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Festschrift

Zu meiner Freude ist die Festschrift inzwischen erschienen:

 

Deckblatt FestschriftReinfried, Marcus/Rück, Nicola (Hrsg.) (2011):

Innovative Entwicklungen beim Lehren und Lernen von Fremdsprachen. Festschrift für Inez De Florio-Hansen. Tübingen: Narr (Giessener Beiträge zur Fremdsprachendidaktik)

 

pdf Inhaltsverzeichnis 674.02 KB 

 

Bisher habe ich erst einen kleinen Teil der mir gewidmeten Beiträge lesen können. Gegen Jahresende werde ich mich sicher ausführlicher äußern. Einstweilen danke ich allen Beiträgerinnen und Beiträgern ganz herzlich sowie insbesondere Prof. Dr. M. Reinfried und Dr. N. Rück für die erhebliche Anstrengung, die die Redaktion eines solch umfangreichen Sammelbandes mit sich bringt.

 

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Beitrag zur FBH in www.schulpaedagogik-heute.de

FBH VorderseiteFBH RückseiteAm 1. März erscheint eine neue Ausgabe der (kostenlosen) online-Zeitschrift www.schulpaedagogik-heute.de

 

In dieser Publikation konnte ich einen Beitrag platzieren, der die wesentlichen Punkte der FBH auf engem Raum (auch für Kolleginnen und Kollegen anderer Schulfächer) zusammenfasst. Ich habe für den Aufsatz folgenden Titel gewählt:

 

Inez De Florio-Hansen (2011): „Auch im Fremdsprachenunterricht: individualisiertes Lernen im kooperativen Kontext“. In: www.schulpaedagogik-heute.de 3/2011

Damit möchte ich auf die besondere Bedeutung hinweisen, welche Individualisierung und Kooperation im Rahmen von Diagnose, Förderung und Bewertung (Modul 5 der FBH) haben.

 

Im Laufe des Jahres soll eine Printfassung des Beitrags in der von Bosse, D./Mögling, K. herausgegebenen Reihe „Theorie und Praxis der Schulpädagogik“ erscheinen.

 

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In Auswahl meiner Publikationen (Gesamtverzeichnis von 1971 - 2007 siehe Archiv Uni-Website) empfehle ich Fremdsprachenlehrkräften folgende Beiträge.

 

2010


FBH

Endlich liegt die Printfassung der Fortbildungshandreichung vor (vgl. auch Brain Scaffolding News Nr. 5 Nachricht vom 1. Februar 2011)

 

De Florio-Hansen, Inez/Klewitz, Bernd (2010): Fortbildungshandreichung zu den Bildungsstandards Englisch und Französisch. Kassel: kasseluniversity press

 

Inhalt: In der aktuellen Diskussion über guten Fremdsprachenunterricht geht es bundesweit vorrangig um Standards, Kerncurricula und Kompetenzen. Auch wenn jedes Bundesland in der Umsetzung eigene Wege geht, ist diese Handreichung für Fremdsprachenlehrkräfte aller Bundesländer geeignet. Neben wesentlichen theoretischen Grundlagen bietet sie zahlreiche Anregungen für die Unterrichtspraxis.

 

Diese beruhen auf „Projektmaterial zu den Bildungsstandards Englisch/Französisch“, das die Autorin und der Autor für das Hessische Kultusministerium erarbeitet und mehrfach erprobt haben.

 

Aufgrund der flexiblen fortbildungsdidaktischen Konzeption wenden sich die fünf Module an einen breiten Adressatenkreis:

  • Fortbildnerinnen und Fortbildner finden kurze Zusammenfassungen der relevanten Hintergründe (auch als PPT) und zahlreiche Workshops mit vielfältigen Arbeitsaufträgen zum Download für ihre Veranstaltungen.
  • Aufgrund ihrer flexiblen Anlage und der Lösungsvorschläge auf DVD ist die Handreichung gleichermaßen für das Selbststudium (in Einzelarbeit sowie in professionellen Lerngemeinschaften) geeignet.
  • In der 1. und 2. Phase der Ausbildung von (zukünftigen) Fremdsprachenlehrkräften bietet sich eine themenzentrierte Auswahl aus verschiedenen Modulen für einzelne Seminare an.
  • Die Inhaltsverzeichnisse, das Glossar und die Lektüreempfehlungen ermöglichen es allen Fremdsprachenlehrkräften, diese Handreichung als Referenzwerk zu benutzen.
  • Die Film- und Videomitschnitte aus dem Englisch- und Französischunterricht der Sek. I dokumentieren unterschiedliche Lernsituationen und regen zur Reflexion und Diskussion an.

 

Zwei ebenfalls in 2010 veröffentlichte Aufsätze beziehen sich auf standardbasierten, kompetenzorientierten Fremdsprachenunterricht:

  • De Florio-Hansen, Inez (2010): Transkulturelle Kompetenz·: zur Messbarkeit von Verhaltensnormen. In: Abendroth-Timmer, Dagmar u.a. (Hrsg.): Normen und Normverletzungen. Aktuelle Diskurse der Fachdidaktik Französisch. Stuttgart: ibidem (Romanische Sprachen und ihre Didaktik Bd. 27), 61-96.

  • De Florio-Hansen, Inez (2010): Authentizität und Kompetenzorientierung beim Lernen und Lehren von Fremdsprachen. In: Frings, Michael/Leitzke-Ungerer, Eva (Hrsg.): Authentizität im Unterricht romanischer Sprachen. Stuttgart: ibidem, 263-282.

Im ersten Beitrag stelle ich konkrete Beispiele in Form von Kompetenzrastern in Anlehnung an den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen zur Evaluation von inter- sowie transkultureller Kompetenz vor (zum Unterschied siehe: Inter-/ Transkulturelle Kompetenz Episode 2010). Der zweite Beitrage macht praxisnahe Vorschläge für das wichtige Merkmal ‚Authentizität‘ im kompetenzfördernden Fremdsprachenunterricht.

 

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2009

Ein in der Türkei erschienener Aufsatz wurde erneut publiziert:

  • De Florio-Hansen, Inez (2009): How to Become a Successful Language Learner. Autonomy, Styles and Strategies Revisited. In: Fremdsprachen und Hochschule 81, 9-40.

Der Beitrag enthält – neben einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Konzept ‘Lernerautonomie’ – eine Reihe von Strategiefragebögen in englischer Sprache für fortgeschrittene Lerner.

Film im FremdsprachenunterrichtFür meinen Aufsatz:

De Florio-Hansen, Inez (2009): Der italienische Film und sein Publikum. Überlegungen zur Rezeptionsästhetik und Inter-/Transkulturalität. In: Leitzke-Ungerer, Eva (Hrsg.): Film im Fremdsprachenunterricht (FIF). Stuttgart: ibidem, 187-204.

habe ich zwar den italienischen Film als Beispiel gewählt; die Anregungen zu einem lernerorientierten Einsatz von Filmen, der auch die Inter-/ Transkulturalität der Schülerinnen und Schüler fördert, gelten jedoch für jeden Fremdsprachenunterricht.

 

   

 

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2008

Eine wichtige Kompetenz ist das so genannte Sprachmitteln bzw. die Mediation.

Dabei handelt es sich um jegliche Übertragung von Inhalten aus einer Sprache in eine oder mehrere andere zum Zweck besserer transnationaler Verständigung. Im Referenzrahmen, dem Sprachenportfolio und den KMK Bildungsstandards wird auf diese neue Kompetenz, die sich vom Übersetzen unterscheidet, besonderes Gewicht gelegt. In meinem Beitrag:

Praxis FremdsprachenunterrichtDe Florio-Hansen, Inez (2008): Sprachmitteln – Überlegungen zur Mediation im Fremdsprachenunterricht. In: PRAXIS Fremdsprachenunterricht 5, 3-8, 13
stelle ich den state-of-the-art dar.Vor allem gebe ich Anregungen für sprachmittelnde Aktivitäten im Fremdsprachenunterricht Englisch und Französisch.

 

Danach hielt ich es für notwendig, mich grundlegender mit Bildungsstandards und Kompetenzorientierung auseinander zu setzen, insbesondere mit den vom IQB (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen) bereits vorgelegten Aufgabenbeispielen.

 

Wozu Bildungsstandards?De Florio-Hansen, Inez (2008): Wer hat Angst vor Bildungsstandards? Überlegungen zur Kompetenz-, Aufgaben- und Inhaltsorientierung im Fremdsprachen-unterricht. In: Lüger, Heinz-Helmut/ Rössler, Andrea (Hrsg.): Wozu Bildungsstandards? Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung (bzf) Sonderheft 13. Landau: Verlag Empirische Pädagogik, 59-86.

 

 

 

 

 

Französisch heuteEin geeignetes Instrument zum Kompetenzen fördernden Lernen und Lehren von Fremdsprachen ist m. E. das Europäische Portfolio der Sprachen, welches noch viel zu wenig zum Einsatz kommt. Für das von mir koordinierte Doppelheft von französisch heute habe ich folgenden Titel gewählt: Das Europäische Portfolio der Sprachen – une chance pour le FLE. In drei Beiträgen habe ich Gelegenheit, meine Vorstellungen zu erläutern und Unterrichtsvorschläge zu machen.

 

 

 

  • De Florio-Hansen, Inez (2008): Das Europäische Portfolio der Sprachen im Rahmen der Portfolio-Pädagogik. Eine Einführung. In: fh 39. 1/2, 4-12.
  • De Florio-Hansen, Inez (2008): Annäherung an die Praxis. Interview mit· Paul Leuck zum Einsatz des Europäischen Portfolios der Sprachen. In: fh 39. 1/2, 22-33.
  • De Florio-Hansen, Inez/Altmann, Tobias (2008): Mit dem Europäischen Portfolio der Sprachen arbeiten – chacun à son gôut? In: fh 39. 1/2, 34-51.

 

Da selbstbestimmtes Lernen und die damit in Verbindung stehende Selbstevaluation bei der Kompetenzorientierung eine wichtige Rolle spielen, versuche ich in einem weiteren Aufsatz wichtige Merkmale entsprechender Unterrichtaktivitäten herauszuarbeiten. Auch hier können die Unterrichtsbeispiele, bei denen Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund stärker zu ihrem Recht kommen, auf andere fremdsprachliche Fächer übertragen werden.

De Florio-Hansen, Inez (2008): Selbstbestimmtes Lernen: Essentials für die Konstruktion kompetenzorientierter Lernaufgaben. In: fh 39.3, 26-44.


P.S. Über Zustimmung, Anregungen und Kritik würde ich mich freuen: DeFlorio-Kontakt